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Museum Appenzell

Skizze Museum Appenzell

Das Museum widmet sich der ländlichen, ausgeprägt katholischen Kulturgeschichte des Kantons Appenzell Innerrhoden. Im Zentrum stehen Themen der Volkskunde und populären Alltagskultur. Mit der einst weltberühmten Appenzeller Handstickerei gibt das Museum Einblick in ein faszinierendes Stück Frauen-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Daneben haben Themen wie die Volksfrömmigkeit, die Bauern- und Möbelmalerei oder archäologische Funde aus der Wildkirchlihöhle ihren Platz.

Die bedeutende Fotosammlung des Museums wird immer wieder aufs Neue befragt. Die fotografischen Fundstücke verleihen den Ausstellungen, die oft mit künstlerischen Interventionen bereichert werden, eine erfrischende Unmittelbarkeit und Nähe zum Publikum.

Museum Appenzell Hauptgasse 4, CH-9050 Appenzell, Tel. +41 (0)71 788 96 31, museum@appenzell.ch, www.museum.ai.ch, Öffnungszeiten: April bis 1. November täglich 10-12/14-17 Uhr, 2. November bis März Di-So 14-17 Uhr

Eine Touristin und zwei Handstickerinnen: H.C. Ulrich, 1910
Das Himmelbett des Bleichmeisters und seiner Frau, 1776
Fahnen, eigene und mit Waffengewalt erbeutete
Kirchenkunst, katholisch, aus Innerrhoden
Re- oder Totenbretter - ein Innerrhoder Totenbrauch, um 1900
Blaues Schlafzimmer von Johannes Hugentobler, um 1930. Die farbenfrohen und dekorativen Fassadenmalereien in der Hauptgasse gehen grossenteils auf ihn zurück.