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Archive

Lilly Langenegger

10.12.2025–02.02.2026

Bauernmalerei und Radierungen — ein Querschntt durch ihr Schaffen

Lieux de Mémoire - Florian Bachmann

01.11.2025–01.03.2026

Florian Bachmanns Schwarzweissaufnahmen zeigen Orte, an denen sich Geschichte in den Alltag eingeschrieben hat – sichtbar oder kaum mehr erkennbar, banal oder bewegend. Waldränder, Böschungen oder Betonwände werden zu stillen Zeugen vergangener Ereignisse.

In Zusammenarbeit mit dem Historiker Stefan Keller entstehen Texte, die den Bildern ihre verborgenen Geschichten öffnen. So entfaltet sich ein Dialog zwischen Bild und Wort, in dem Geschichte nicht abgebildet, sondern erahnbar wird – als Spur, Schichtung, Ahnung.

Charivari - Charles Fréger

01.11.2025–01.03.2026

Fellig, urtümlich, ungestüm: Charles Fréger ist in den letzten beiden Wintern durch die Schweiz gereist - zu Fasnachten und Ritualen, bei denen Lachen, Spott und Ausgelassenheit böse Geister oder den Winter vertreiben. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus auch Fotografien von Masken und Gestalten aus ganz Europa.

Lachen schafft Raum für einen anderen Blick auf den Ernst der Lage - und auf das zutiefst Menschliche.

Lieblingswerke. Sammlung

05.10.2025–19.04.2026

In dieser Ausstellung geht es um die Verbindungen, die zwischen den Kunstwerken und den Menschen bestehen. Menschen, die mit der Sammlung der Heinrich Gebert Kulturstiftung in Verbindung stehen oder durch ihr gesellschaftliches und kulturelles Engagement das öffentliche Leben in Appenzll mitgestalten, wurden eingeladen, ein Werk aus der Sammlung auszuwählen.

Agata Ingarden. Desire Path

05.10.2025–08.02.2026

Die Kunsthalle präsentiert eine Einzelausstellung der Künstlerin Agata Ingarden (*1994, PL) und zeigt ihre Werke erstmals umfassend in der Schweiz. Ihre Arbeiten entwickeln Vorschläge für imaginäre Welten als aktive Möglichkeiten für spekulative Zukunftsszenarien. Die Werke können befremdlich wirken, dennoch durchzieht die Arbeiten auch ein Gefühl der Vertrautheit, das an vergangene Kulturen und Techniken erinnert.

Luftwanderungen vom Bodensee zum Walensee

21.09.2025–18.01.2026

Ursula Gebendinger und Thomas Füllemann streifen im Sportflugzeug durch den Ostschweizer Luftraum. Dabei öffnet sich ihnen eine Welt, die sie immer wieder aufs Neue in Bann zieht. In der Ausstellung  stehen aktuelle Luftaufnahmen von Gais im Dialog mit historischen Aufnahmen seit den 1920-er Jahren.

Herisau in alten Ansichten

07.09.2025–11.01.2026

Ausstellungen mit alten Ansichten von Herisau (Stiche, Gelmälde, Fotos) haben eine lange Tradition im Museum Herisau. Ein Teil wird in dieser Sonderausstellung präsentiert.

Klanginstallation von Bosch & Simons

03.09.–14.09.2025

im Rahmen von Klang Moor Schopfe. Biennales Festival für audiovisuelle Kunst im Hochmoor von Gais AR

Petra Cortright. Paper-Thin Wood Veil Wide Range Hop Suisse!

21.06.–05.10.2025

Mit feinem Gespür für digitale Ästhetik und den Mut zur Schönheit blickt Petra Cortright auf das Appenzellerland - ohne je selbst dort gewesen zu sein. Ausgangspunkt ihrer neuen Werkserie ist die Bilddatenbank von Appenzellerland Tourismus AR mit über tausend Fotografien, die das visuelle Selbstbild einer Region zwischen Inszenierung und Idylle spiegeln. 

Peter Stüssi. Pericenter

21.06.–29.06.2025

Der Begriff «Pericenter» stammt aus der Astronomie und bezeichnet den Punkt grösster Nähe zwischen zwei Himmelskörpern, ein Moment starker Anziehung, bevor die Distanz wieder wächst. Stüssis Fotografien zeigen Teufen, wie er es sieht. Ohne Pathos, aber mit Gespür für Atmosphäre.

Fred Waldvogel. Pilzlandschaften

21.06.–05.10.2025

Über vier Jahrzehnte hinweg erkundete Fred Waldvogel (1922–1997) fotografisch die heimische Pilzwelt – mit aussergewöhnlichem Gespür für Detail, Form und Atmosphäre. Seine präzisen, technisch versierten Aufnahmen eröffnen ein faszinierendes Nebenuniversum: die stille Welt der Pilze.

 

«Pilzlandschaften» ist eine Kooperation mit dem Museum im Bellpark in Kriens, wo die Ausstellung zeitgleich zu sehen ist. Im Zeughaus Teufen werden ausgewählte Werke im historischen Schopf gezeigt – jenem Ort, der einst als Pilzkontrolle diente. 

Roman Signer. Filme

25.05.–14.09.2025

Im Zentrum der Ausstellung «Filme» steht Roman Signers (*1938) Arbeit mit dem bewegten Bild, wobei der Schwerpunkt auf Super-8-Filmen liegt, die seit Mitte der 1970er Jahre in und um Appenzell entstanden sind.

«Hoppsassa dirullalaa, de Chaschperli isch wieder da...»

25.05.2025–26.04.2026

Adalbert Klingler, der Schöpfer dieses Gassenhauers, ist heute fast vergessen, doch nicht seine Kunstfigur, der «Chaschperli». Es war die Zeit der Landi 39, der geistigen Landesverteidigung. Die Ausstellung nähert sich diesem Mann, seinen Spielen und seinen Unterstützerinnen. 

Klang der Erde. Keramik in der zeitgenössischen Kunst

25.05.–14.09.2025

Die Ausstellung Klang der Erde. Keramik in der zeitgenössischen Kunst stellt Werke einander gegenüber, die mit dem skulpturalen Potential der Keramik experimentieren und dabei die Grenzen zwischen hoher Kunst und Handwerk verwischen.

«Tino Vetsch - Karikaturist, Zeichner und Maler»

03.05.–26.10.2025

Der Zeichner Tino Vetsch (1951-2015) war in den 1990er- und 2000er-Jahre im Appenzellerland durch seine in der Appenzeller Zeitung erschienen Karikaturen sehr bekannt. Der Künstler mit der Strickmütze brachte hiesige Geschichten und Anekdoten seidenfein und mit wenigen Worten träf aufs Papier.

 

 

Gret Zellweger - Ase ond Andersch

30.03.2025–01.02.2026

Gret Zellweger schafft vielseitige Kunstwerke aus unterschiedlichen Materialien. Ihr Werk spiegelt das bäuerliche Leben und Brauchtum wider. Sie hat das Flair, unscheinbare Dinge für ihr Schaffen zu verwenden und erschafft sowohl Appenzeller Motive als auch skurrile Objekte mit Interpretationsspielraum. Der kurze Gret-Zellweger-Rundgang im Urnäscher Dorfzentrum lädt ein weitere spannende Arbeiten zu entdecken.

Finissage: So 1. Feb., ab 13.30 Uhr

«Drei Geschichten. Michael Meier und Christoph Franz»

22.03.–25.05.2025

Das Künstlerduo Michael Meier & Christoph Franz erforscht in der Einzelausstellung «Drei Geschichten» das komplexe Geflecht aus Grundstücken, Erbschaften und Familiengeschichten. Am Beispiel der Gemeinde Teufen zeigen sie prototypisch, wie sich diese Themen auf Baukultur und Ortsbild auswirken. Die Ausstellung präsentiert die künstlerische Auseinandersetzung auf drei Ebenen: multimedial im Raum, historisch in einer Publikation und ortsspezifisch in drei Flüssen der Gemeinde. Die Publikation erweitert die Ausstellung mit Texten der Historiker:innen Iris Blum, Thomas Fuchs, Heidi Eisenhut und Peter Müller.

www.meierfranz.net