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Expositions

Gerda, Kernex, Sibir. Praktische Geräte im Haushalt

14.06.2026–14.02.2027

Welch bahnbrechenden Errungenschaften Waschmaschine, Kühlschrank, Bügeleisen oder Staubsauer einst waren, lässt sich kaum mehr ermessen. Haushaltsgeräte haben den Alltag nachhaltig verändert. Die Geräte signalisierten Modernität, Fortschritt und Unabhängigkeit. Jedoch: trotz neuer Technik blieben die alten Rollenmuster.

Elektrovelos

08.06.–31.12.2026

Im Velomuseum Rehetobel sind frühe Elektrovelos ab den 1990er-Jahren ausgestellt. Manche davon sind Prototypen, andere gehören zu den ersten in Serie hergestellten Elektrovelos.

Die Vielfalt in der Kunst

07.06.–06.09.2026

Die Ausstellung im Museum Gais bringt die unterschiedlichen künstlerischen Positionen von Ferdinand Hodler bis Augusto Giacometti zusammen. Weltkunst begegnet einem Ort mit starker regionaler Identität.

70 Jahre St. Galler Puppen-/Figurentheater

31.05.2026–25.04.2027

Seit sieben Jahrzehnten gehört das St.Galler Puppen-/Figurentheater zur kulturellen DNA der Stadt und der Region. Mit grosser Hingabe werden hier Geschichten inszeniert, Figuren zum Leben erweckt und Generationen von Kindern wie auch Erwachsene berührt. Mehr als 200 Produktionen sind in dieser Zeit entstanden und in unzähligen Aufführungen auf die Bühne gebracht worden – mal verspielt und poetisch, mal überraschend und tiefgründig. Die Ausstellung lädt dazu ein, in diese reiche Geschichte einzutauchen und die Vielfalt des Figurentheaters neu zu entdecken.

Festtagsglanz und Alltag

30.05.2026–07.02.2027

Trachten waren ursprünglich Alltagskleidung, die regionale Unterschiede sichtbar machte. Im frühen 20. Jahrhundert waren sie fast vollständig verschwunden. 1925 erlebten die Trachten mit der Gründung von Trachtenvereinigungen eine bewusste Wiederbelebung. Die Ausserrhoder Fest- und Sonntagstracht entstand 1925 nach einem Entwurf des Herisauer Zeichners und Illustrators Paul Tanner und gilt heute als wichtiges Kulturgut.

Zeichnen, Erinnern, Ankommen – 80 Jahre Kinderzeichnungen

26.05.–31.12.2026

Über Jahrzehnte entstand eine umfangreiche Sammlung von rund 15’000 Kinderzeichnungen, Collagen und Drucken von Kindern aus aller Welt. Die ältesten Werke stammen aus dem Jahr 1946 und wurden von polnischen Kriegswaisen geschaffen. In den folgenden Jahren kamen Arbeiten von Kindern aus zahlreichen weiteren Ländern hinzu – darunter Italien, Griechenland, Korea oder Äthiopien. Die Bildwerke erzählen von Krieg, Verlust und Neuanfang, aber auch vom Alltag im Kinderdorf.  Kinderzeichnungen sind dabei weit mehr als kreative Ausdrucksformen: In ihrer Unmittelbarkeit werden sie zu wertvollen historischen Zeugnissen, die sichtbar machen, wie Kinder ihre Umwelt wahrnehmen, erinnern und verarbeiten.

Caline Aoun

03.05.–25.10.2026

Caline Aoun  (*1983, Beirut, Libanon) modifiziert technische Geräte und alltägliche Materialien, um atmosphärische Bedingungen und physikalische Grundprinzipien in ästhetische und körperlich erfahrbare Situationen zu übersetzen. Die Einzelausstellung erstreckt sich über das Kunstmuseum und die Kunsthalle und präsentiert Arbeitsweisen, in denen digitale und physische Prozesse ineinandergreifen. 

Grub – Die älteste Gemeinde im Appenzeller Vorderland – 1475

03.05.2026

Die Entwicklung der Gemeinde Grub wurde stark durch zwei frühe Schiedsgerichtsentscheide der Eidgenossen beeinflusst.

#1 Routinen

03.05.–02.08.2026

kuratiert von Stretcher, Basel. Stretcher ist ein 2023 von den Kunstschaffenden karin Borer und Daniel Kurth gegründetes kuratorisches Projekt.

Vom Tafelbild zum Touchscreen – Bildung in Appenzell Ausserrhoden seit 1800

02.05.–29.11.2026

Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Aspekte der Bildung in Appenzell Ausserrhoden vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute. Dabei folgt sie den Entwicklungen, die Schule und Bildung geprägt haben und fragt danach, wie Tradition und Innovation immer wieder neu ein Miteinander fanden. Schule wird nicht nur als Ort des Lernen, sondern als Ausdruck der Gesellschaft gesehen.

Bö – Dagegenhalten!

17.04.2026

Carl Böcklis Karikaturen gegen den Totalitarismus... und was sie heute zu sagen haben.

Café Spörri

11.04.–20.09.2026

Über Jahrzehnte war das Café mehr als eine Konditorei; es war das «Stadtcafé im Appenzellerland». Unter Peter und Helen Spörri avancierte das Haus in den 1960er- und 70er-Jahren zum «Bijou», in dem Bundesräte, Filmstars und die Dorfjugend gleichermassen verkehrten. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Debatte um Baukultur und den Wandel des Dorflebens. Sie regt dazu an, über den Wert von Treffpunkten nachzudenken. Doch die Geschichte erzählt auch vom schmerzhaften Ende: dem Ringen um einen Neubau, dem Konflikt zwischen betrieblicher Notwendigkeit und Ortsbildschutz sowie dem Verlust eines identitätsstiftenden Ortes.

Wild. Wald. Wir. – Wildtiere und Jagd erleben

21.03.2026–07.02.2027


Welche Tiere leben in unseren Wäldern? Wie werden ihre Lebensräume gepflegt? Und welche Rolle spielt die Jagd dabei? Diesen Fragen widmet sich die neue Sonderausstellung und bietet gleichzeitig einen lebendigen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten von Jägerinnen und Jägern im Jahresverlauf. Die Ausstellung bietet ein sinnliches Erlebnis.

 

Werner Meier: Dem Musischen in vielen Facetten zugetan – ein Leben in Farben und Klängen

22.02.–14.11.2026

Das gestalterische Können des ehemaligen Fachlehrers für Bildnerisches Gestalten an der Kantonsschule Trogen findet viel Beachtung – zur Geltung gebracht in Bildern, Skizzen, Zeichnungen, Illustrationen und Installationen. Die Musik nimmt in seinem Leben einen ebenso wichtigen Platz ein. Als Stimmführer der zweiten Geigen im Appenzeller Kammerorchester trägt Werner Meier seit vielen Jahren dazu bei, das Konzertangebot an klassischer Musik gerade im ländlichen Raum zu bereichern.  Als Silvesterchlaus zeigt sich seine  Verbundenheit mit dem hiesigem Brauchtum.

 

DunantSouvenir

24.05.2025

Die neue Fokusausstellung «DunantSouvenir» wird am 24. Mai, 13 Uhr  eröffnet. DunantSouvenir präsentiert überraschende, kuriose und symbolträchtige Objekte und die Geschichten der beteiligten Dunant-Fans.

 

Robert Walser - Erweiterte Ausstellung

18.05.2025

Wanderungen durch die Landschaft und durch Texte von Robert Walser. Carl Seeligs Wanderungen mit Robert Walser.

Appenzeller Bilderwelten. Neuzugänge der Stiftung für appenzellische Volkskunde

18.05.2025

Die Sonderausstellung präsentiert eine Auswahl der Neuzugänge der letzten Jahre, die die Sammlung der Stiftung durch Schenkung oder Erwerb bereichern. Aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sind in der Ausstellung Werke u. a. von Johann Jakob Heuscher, Anna Barbara Aemisegger-Giezendanner und Daniel Waldburger, aus dem 20. Jahrhundert u. a. von Konrad Zülle, Werner Aemisegger, Johannes Rotach und Josef Oertle.
 

Konsul Carl Lutz. Der stille Held, der 60'000 Leben rettete

04.05.2025

In Gedenken an den 50. Todestag von Konsul Carl Lutz aus Walzenhausen erinnert das Museum an seine außergewöhnliche Zivilcourage. Während des Zweiten Weltkriegs rettete er 1944/45 in Budapest rund 60000 Menschen vor der Verfolgung. Die Ausstellung zeigt Dokumente, Fotografien und Filmsequenzen, die sein bewegtes Leben nachzeichnen.