Werner Meier: Dem Musischen in vielen Facetten zugetan – ein Leben in Farben und Klängen
22.02–14.11.2026
Das gestalterische Können des ehemaligen Fachlehrers für Bildnerisches Gestalten an der Kantonsschule Trogen findet viel Beachtung – zur Geltung gebracht in Bildern, Skizzen, Zeichnungen, Illustrationen und Installationen. Die Musik nimmt in seinem Leben einen ebenso wichtigen Platz ein. Als Stimmführer der zweiten Geigen im Appenzeller Kammerorchester trägt Werner Meier seit vielen Jahren dazu bei, das Konzertangebot an klassischer Musik gerade im ländlichen Raum zu bereichern. Als Silvesterchlaus zeigt sich seine Verbundenheit mit dem hiesigem Brauchtum.
Museum für Lebensgeschichten
Bruno Eisenhut: Bauernhof - Bergwelt - Bleistift
01.02–25.05.2026
Zum ersten Mal sind die Bleistiftzeichnungen von Bruno Eisenhut einem grossen Publikum zugänglich. Der aus Stein AR stammende Künstler stellt seine Bleistiftzeichnungen im Museum Gais aus. Seine Werke zeichnen sich durch eine beeindruckende Genauigkeit und Liebe zum Detail aus. Mit Bleistift hält er Landschaften, Bauernhöfe, Alphütten und Tiere fest – Motive, die das Leben im Appenzellerland und auf dem Bauernhof authentisch widerspiegeln.
Museum Gais
Lilly Langenegger
10.12.2025–02.02.2026
Bauernmalerei und Radierungen — ein Querschntt durch ihr Schaffen
Museum für Lebensgeschichten
Lieux de Mémoire - Florian Bachmann
01.11.2025–01.03.2026
Florian Bachmanns Schwarzweissaufnahmen zeigen Orte, an denen sich Geschichte in den Alltag eingeschrieben hat – sichtbar oder kaum mehr erkennbar, banal oder bewegend. Waldränder, Böschungen oder Betonwände werden zu stillen Zeugen vergangener Ereignisse.
In Zusammenarbeit mit dem Historiker Stefan Keller entstehen Texte, die den Bildern ihre verborgenen Geschichten öffnen. So entfaltet sich ein Dialog zwischen Bild und Wort, in dem Geschichte nicht abgebildet, sondern erahnbar wird – als Spur, Schichtung, Ahnung.
Zeughaus Teufen
Charivari - Charles Fréger
01.11.2025–01.03.2026
Fellig, urtümlich, ungestüm: Charles Fréger ist in den letzten beiden Wintern durch die Schweiz gereist - zu Fasnachten und Ritualen, bei denen Lachen, Spott und Ausgelassenheit böse Geister oder den Winter vertreiben. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus auch Fotografien von Masken und Gestalten aus ganz Europa.
Lachen schafft Raum für einen anderen Blick auf den Ernst der Lage - und auf das zutiefst Menschliche.
Zeughaus Teufen
Lieblingswerke. Sammlung
05.10.2025–19.04.2026
In dieser Ausstellung geht es um die Verbindungen, die zwischen den Kunstwerken und den Menschen bestehen. Menschen, die mit der Sammlung der Heinrich Gebert Kulturstiftung in Verbindung stehen oder durch ihr gesellschaftliches und kulturelles Engagement das öffentliche Leben in Appenzll mitgestalten, wurden eingeladen, ein Werk aus der Sammlung auszuwählen.
Kunstmuseum Appenzell
Agata Ingarden. Desire Path
05.10.2025–08.02.2026
Die Kunsthalle präsentiert eine Einzelausstellung der Künstlerin Agata Ingarden (*1994, PL) und zeigt ihre Werke erstmals umfassend in der Schweiz. Ihre Arbeiten entwickeln Vorschläge für imaginäre Welten als aktive Möglichkeiten für spekulative Zukunftsszenarien. Die Werke können befremdlich wirken, dennoch durchzieht die Arbeiten auch ein Gefühl der Vertrautheit, das an vergangene Kulturen und Techniken erinnert.
Kunsthalle Appenzell
Nachts. Von Schlafzimmern, Sternen und Laternen
27.09.2025–24.05.2026
Nach den Sternen greifen - die Nacht zum Tage machen - Schlafen und Träumen - Zeit der Erholung, der Arbeit, des Vergnügens, der Inspiration.
Das Museum Appenzell erkundet die Nacht aus kulturhistorischer Perspektive – mit ausgewählten Objekten aus der Sammlung und künstlerische Werken darunter Arbeiten von Raoul Doré und Vera Marke.
Museum Appenzell
Luftwanderungen vom Bodensee zum Walensee
21.09.2025–18.01.2026
Ursula Gebendinger und Thomas Füllemann streifen im Sportflugzeug durch den Ostschweizer Luftraum. Dabei öffnet sich ihnen eine Welt, die sie immer wieder aufs Neue in Bann zieht. In der Ausstellung stehen aktuelle Luftaufnahmen von Gais im Dialog mit historischen Aufnahmen seit den 1920-er Jahren.
Museum Gais
Herisau in alten Ansichten
07.09.2025
Ausstellungen mit alten Ansichten von Herisau (Stiche, Gelmälde, Fotos) haben eine lange Tradition im Museum Herisau. Ein Teil wird in dieser Sonderausstellung präsentiert.
Museum Herisau
«Hoppsassa dirullalaa, de Chaschperli isch wieder da...»
25.05.2025–26.04.2026
Adalbert Klingler, der Schöpfer dieses Gassenhauers, ist heute fast vergessen, doch nicht seine Kunstfigur, der «Chaschperli». Es war die Zeit der Landi 39, der geistigen Landesverteidigung. Die Ausstellung nähert sich diesem Mann, seinen Spielen und seinen Unterstützerinnen.
Figurentheatermuseum Herisau
DunantSouvenir
24.05.2025
Die neue Fokusausstellung «DunantSouvenir» wird am 24. Mai, 13 Uhr eröffnet. DunantSouvenir präsentiert überraschende, kuriose und symbolträchtige Objekte und die Geschichten der beteiligten Dunant-Fans.
Museum Henry Dunant
Robert Walser - Erweiterte Ausstellung
18.05.2025
Wanderungen durch die Landschaft und durch Texte von Robert Walser. Carl Seeligs Wanderungen mit Robert Walser.
Museum Herisau
Appenzeller Bilderwelten. Neuzugänge der Stiftung für appenzellische Volkskunde
18.05.2025
Die Sonderausstellung präsentiert eine Auswahl der Neuzugänge der letzten Jahre, die die Sammlung der Stiftung durch Schenkung oder Erwerb bereichern. Aus dem 19. Jahrhundert zu sehen sind in der Ausstellung Werke u. a. von Johann Jakob Heuscher, Anna Barbara Aemisegger-Giezendanner und Daniel Waldburger, aus dem 20. Jahrhundert u. a. von Konrad Zülle, Werner Aemisegger, Johannes Rotach und Josef Oertle.
Konsul Carl Lutz. Der stille Held, der 60'000 Leben rettete
04.05.2025
In Gedenken an den 50. Todestag von Konsul Carl Lutz aus Walzenhausen erinnert das Museum an seine außergewöhnliche Zivilcourage. Während des Zweiten Weltkriegs rettete er 1944/45 in Budapest rund 60000 Menschen vor der Verfolgung. Die Ausstellung zeigt Dokumente, Fotografien und Filmsequenzen, die sein bewegtes Leben nachzeichnen.
Museum Wolfhalden
Gret Zellweger - Ase ond Andersch
30.03.2025–01.02.2026
Gret Zellweger schafft vielseitige Kunstwerke aus unterschiedlichen Materialien. Ihr Werk spiegelt das bäuerliche Leben und Brauchtum wider. Sie hat das Flair, unscheinbare Dinge für ihr Schaffen zu verwenden und erschafft sowohl Appenzeller Motive als auch skurrile Objekte mit Interpretationsspielraum. Der kurze Gret-Zellweger-Rundgang im Urnäscher Dorfzentrum lädt ein weitere spannende Arbeiten zu entdecken.
Brauchtumsmuseum Urnäsch

